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Veranstaltungen Veranstaltungen 2022

Überschuldungsprüfung – Ist die Verkürzung des Prognosezeitraums aufgrund der aktuellen Unsicherheiten im Markt erforderlich ?

Am Dienstag, den 5. Juli 2022, 18:00 Uhr, findet im

IHK, Ludwig Erhardt Haus,
Kleiner Vortragssaal
Fasanenstr. 85, 10623 Berlin

folgende Veranstaltung statt:

Überschuldungsprüfung
Ist die Verkürzung des Prognosezeitraums aufgrund der aktuellen Unsicherheiten im Markt erforderlich ?

Referenten/Diskussionspodium:
Marlies Raschke, Rechtsanwältin, Co-Leiterin Restrukturierung und Insolvenz bei Noerr
Peter Wiegand, Leiter Restructuring Deutschland bei der KPMG
Matthias Böhme, Partner im Bereich Restrukturierung bei FTI Andersch
Kolja von Bismarck, Rechtsanwalt, Head Restructuring bei Sidley
Prof. Dr. Torsten Martini, Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter bei Goerg
Andreas Ziegenhagen, Rechtsanwalt/Wirtschaftsprüfer/Steuerberater bei Dentons

Aufgrund der geopolitischen Rahmenbedingungen infolge des Ukraine-Krieges mit Energiepreiserhöhungen sowie dem Corona-bedingten Lockdown in China mit Auswirkungen auf Lieferketten bestehen aktuell erhebliche Planungsunsicherheiten, die zu Schwierigkeiten betreffend die Beurteilung der positiven Fortführungsprognose im Rahmen der Überschuldungsprüfung mit einem 12-monatigen Prognosezeitraum führen können. Statt einer erneuten Aussetzung der Insolvenzantragspflicht wegen Überschuldung wird insbesondere eine vorübergehende Verkürzung des Prognosezeitraums bei der Überschuldungsprüfung von zwölf auf drei Monate diskutiert (vgl. Börsenzeitung vom 13. Mai 2022 „Vorstoß gegen Pleitewelle“ unter Bezugnahme  auf ein Schreiben der TMA Deutschland an den Bundesjustizminister). Hierzu wollen wir mit den Referenten diskutieren und laden zudem danach bei einer kleinen Erfrischung zum weiteren Austausch ein.

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Veranstaltungen Veranstaltungen 2021

Die Restrukturierungs-landschaft 2021 – Erste Fälle zum StaRUG und neue Reforminitiativen in Brüssel

Am 24. November 2021 fand eine Veranstaltung zu o.g. Thema statt.

Referent: Prof. Dr. Stephan Madaus (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg – www.stephanmadaus.de).

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Veranstaltungen Veranstaltungen 2021

Vortrag zu Fragen zu § 15b InsO

Am 29. September 2021 fand unsere Veranstaltung zu o.g. Thema statt.

Thema ist der neue § 15b InsO, der mit dem SanInsFoG rechtsformübergreifend u.a. an die Stelle der §§ 64 GmbHG, 92 Abs. 2, 93 Abs. 3 Ziff. 6 AktG getreten ist; der Gesetzgeber hat versucht, Anwendungsschwierigkeiten zu lösen, hat dabei aber neue Problemfelder geschaffen. Darüber referieren die als Berater tätigen Referenten RAe Meier und Kern von der Kanzlei Heublein/Müller.

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Veranstaltungen Veranstaltungen 2021

Online Vortrag zu Ausgewählten Fragen aus dem Vergütungsrecht

Ausgewählte Fragen aus dem Vergütungsrecht:
– Der Degressionszuschlag nach § 3 Abs.1 lit. c) InsVV
– Die Vergütung des Restrukturierungsbeauftragten nach dem StaRUG

Vortrag von Prof. Dipl.-Rpfl. Ulrich Keller (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin)

am Donnerstag, den 17. Juni 2021, 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr

Professor Ulrich Keller lehrt an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin Zwangsvollstreckungsrecht und Insolvenzrecht. Er war auf diesen Gebieten auch in der gerichtlichen Praxis tätig und ist durch zahlreiche Publikationen und Vortragstätigkeit bestens ausgewiesen. Er ist Autor und Mitautor zahlreicher Veröffentlichungen.

Aufgrund der aktuellen COVID-19 Situation ist die physische Teilnahme nicht möglich. Der Vortrag wird als Zoom-Meeting übertragen.

Die Einwahldaten erhalten Sie auf Anfrage an info@insolvenzverein.de

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Veranstaltungen

Vorträge und anschließende Diskussionsrunde zum StaRUG

Impulsvortrag von       
Dr. Daniel Blankenburg zum StaRUG aus Sicht eines Richters zum Thema „Amtsermittlungsgrundsatz und Instrumente des StaRUG“

Impulsvortrag von       
Ralf Zuleger zum StaRUG aus Sicht eines Bankenvertreters zum Thema „Kreditsicherheiten nach dem StaRUG“

jeweils mit Anschlussdiskussion 

Moderation:                   Andreas Ziegenhagen (Rechtsanwalt/Wirtschaftsprüfer/Steuerberater, Dentons Europe LLP)

am Mittwoch, den 31. März 2021, 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr

Aufgrund der aktuellen COVID-19 Situation ist die physische Teilnahme nicht möglich. Die Diskussionsrunde wird als Zoom-Meeting übertragen.

Die Einwahldaten erhalten Sie auf Anfrage an info@insolvenzverein.de

Herr Dr. Daniel Blankenburg ist Richter beim Amtsgericht Hannover und nunmehr seit 1. Januar nicht nur für Insolvenzverfahren, sondern auch für Restrukturierungsverfahren gem. StaRUG zuständig. Herr Dr. Blankenburg veröffentlicht regelmäßig zu insolvenz- und restrukturierungsrechtlichen Themen und ist zudem Bearbeiter eines StaRUG-Kommentars, wo er unter anderem die Verfahrensgrundsätze kommentiert. Im Rahmen des Impulsvortrags wird Herr Dr. Blankenburg aus Sicht eines Restrukturierungsrichters zum Amtsermittlungsgrundsatz gem. § 39 Abs. 1 StaRUG bei Anzeige der Restrukturierungssache sowie bei Nutzung der Instrumente des StaRUG referieren.  

Herr Rechtsanwalt Ralf Zuleger ist First Vice President Legal, Corporate Affairs & Documentation bei der UniCredit Bank AG in München und ist insbesondere für die rechtliche Begleitung von großen Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren zuständig. Herr Zuleger ist Mitherausgeber der NZI und veröffentlicht regelmäßig zu insolvenz- und restrukturierungsrechtlichen Themen. Er hat kürzlich in der NZI einen Aufsatz zu „Kreditsicherheiten nach dem StaRUG“ veröffentlicht. Zu diesem Thema wird er auch im Rahmen seines Impulsvortrags referieren.       

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Veranstaltungen

Diskussionsrunde zum Regierungsentwurf des SanInsFOG (insbesondere StaRUG)

Diskussionsrunde des Vorstandes des Arbeitskreises
Prof. Dr. Christoph Paulus, Prof. Dr. Torsten Martini, Dr. Matthias Lenhardt, Tommy Ziersch und Andreas Ziegenhagen

am Mittwoch, den 25. November 2020, 13:30 Uhr

Aufgrund der aktuellen COVID-19 Situation findet die Veranstaltung ausschließlich online statt. Die Diskussionsrunde wird als Zoom-Meeting übertragen.

Die Einwahldaten erhalten Sie auf Anfrage an info@insolvenzverein.de

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Veranstaltungen

Veranstaltung am 30. September 2020 findet nicht statt

Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit COVID-19 hat sich der Vorstand entschieden, auch im September keine Veranstaltung durchzuführen.

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Veranstaltung am 17. Juni 2020 findet nicht statt

Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit COVID-19 hat sich der Vorstand entschieden, im Juni keine Veranstaltung durchzuführen.

Über einen eventuellen Ersatztermin werden wir hier und per E-Mail informieren.

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Veranstaltungen

Veranstaltung am 29. April 2020 findet nicht statt

Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit COVID-19 hat sich der Vorstand entschieden, im April keine Veranstaltung durchzuführen.

Über einen eventuellen Ersatztermin werden wir hier und per E-Mail informieren.

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Veranstaltungen

Reform des Überschuldungsbegriffs?

am Dienstag, den 25. Februar 2020, 18:00 Uhr im Ellington Hotel Berlin, Nürnberger Straße 50-55, 10789 Berlin

Impulsvortrag: Prof. Dr. Lars Klöhn, LL.M. (Harvard), Humboldt- Universität zu Berlin

Anschlussdiskussion: Peter Wiegand (Wirtschaftsprüfer/Berater KPMG), Mathias Hartig (Berliner Sparkasse) Prof. Dr. Torsten Martini (Rechtsanwalt/Leonhardt Rattunde)

Moderation: Andreas Ziegenhagen (Rechtsanwalt/Wirtschaftsprüfer/Steuerberater Dentons)

Herr Prof. Dr. Klöhn ist Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht der Humboldt Universität zu Berlin und kommentiert im Münchener Kommentar zur Insolvenzordnung die Insolvenzantragspflicht bei juristischen Personen gem. § 15a InsO. Er hat zudem im Januar in der Zeitschrift für Restrukturierung und Insolvenz („ZRI“) einen Aufsatz zu der Fragestellung „Sollte der deutsche Gesetzgeber die Überschuldungsregelung abschaffen“ veröffentlicht.

Im Anschluss an den Impulsvortrag von Prof. Dr. Klöhn wollen wir diese Fragestellung aus Sicht der Sanierungsberatung, der Banken und der Insolvenzverwaltung sowie mit dem Auditorium diskutieren. In diesem Zusammenhang ist zu berücksichtigen, dass das Bundejustizministerium im Rahmen der Umsetzung der EU-Richtlinie zum präventiven Restrukturierungsrahmen angekündigt hat sich zugleich mit einer potentielle Reform des Überschuldungstatbestandes zu beschäftigen.