Ziele

Verein

Termine

Archiv

Kontakt


Am Mittwoch, den 16. Oktober 2002 fand statt:
Vortragsveranstaltung
Insolvenzplanverfahren am Beispiel der Firma Herlitz
Referent
Rolf Rattunde
, Rechtsanwalt
und Partner des Herlitz-Insolvenzverwalters Peter Leonhardt

Rechtsanwalt Rolf Rattunde berichtete von den praktischen Erfahrungen des Insolvenzplanverfahrens der Firma Herlitz . Er ist Mitersteller des Insolvenzplans, der zu Beendigung des Insolvenzverfahrens geführt hat. Er hat uns bereits früher das Insolvenzplanverfahren dargestellt und wird diesen Vortrag nunmehr durch einen aktuellen Erfahrungsbericht abrunden. Für einen erfolgreichen Umgang mit diesem Instrument können diese Erfahrungen allgemein nutzbringend sein.

Der Eintritt der Insolvenz soll nicht zwingend den wirtschaftlichen Tod des betroffenen Unternehmens darstellen. Auch nach dem schweren Gang zum Insolvenzrichter soll es nach dem Willen des Gesetzgebers möglich sein, das Unternehmen und seine Arbeitsplätze zu retten. Dies war im Jahr 1999 einer der wesentlichen Gründe des Wechsels von der Konkursordnung zur Insolvenzordnung.

In der Praxis schien sich jedoch wenig zu ändern. Immer noch können die meisten Insolvenzverfahren nicht einmal eröffnet werden, da nicht einmal für die Deckung der Verfahrenskosten ausreichend Vermögen übrig geblieben ist. Und auch bei den eröffneten Verfahren reicht es nur selten zu einer Sanierung des Unternehmens. Von den Möglichkeiten der Eigenverwaltung und des Insolvenzplans wird kaum Gebrauch gemacht.

Also doch nur viel Rauch, viel Papier um nichts? Um das beurteilen zu können, müssen die Verfahren betrachtet werden, in denen die neuen Mittel erfolgreich eingesetzt wurden. Deshalb haben wir uns entschlossen, angesichts des erfolgreichen Herlitz-Verfahrens uns einmal von dem praktischen Werdegang dieses Insolvenzplanverfahrens berichten zu lassen.

Eine Zusammenfassung des Vortrags steht zur Verfügung.