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Pressekonferenz
24.11.99

P R E S S E E R K L Ä R U N G

Ein Jahr Insolvenzordnung - Ziel erreicht oder Reformbedarf?

Nachdem über viele Jahr daran gearbeitet wurde, die bisherige Konkursordnung abzulösen, trat zum 1. Januar 1999 ihre Nachfolgerin, die Insolvenzordnung in Kraft.

Der bevorstehende Jahreswechsel und der Auftritt des "Papstes" der Insolvenzpraktiker, Herrn Prof. Dr. Wilhelm Uhlenbruck, anläßlich eines Vortrages vor dem Ber-lin/Brandenburger Arbeitskreis für Insolvenzrecht e.V. in den Räumen der Industrie- und Handelskammer zu Berlin bieten es an, im Rahmen eins Pressegesprächs eine vorzeitige Bilanz zu ziehen. Gerade im Hinblick auf das aktuelle Insolvenzverfahren der Firma Holzmann ist es für die Veranstalter sehr erfreulich, daß sie den maßgeblichen Richter des Konkursverfahrens des Bankhauses Herrstadt für einen Vortrag in Berlin gewinnen konnten.

Bitte entnehmen Sie Herrn Prof. Dr. Uhlenbrucks zusammenfassende Analyse der derzeitigen Problemschwerpunkte des neuen Insolvenzrechts den beigefügten Unterlagen.

Die Insolvenzordnung hat bis jetzt nicht alle mit der Reform angestebten Ziele erreicht:

Nun ist der Gesetzgeber erneut gefordert, diese Probleme sinnvoll und kostengünstig aus dem Weg zu räumen, um den Gläubigern, den Schuldnern sowie den Gerichten ein praktikables Verfahren zur Verfügung zu stellen.

Berlin/Potsdam, den 24.11.1999
Thorsten Graeber
Vorsitzender des Berlin/Brandenburger Arbeitskreises für Insolvenzrecht e.V.