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Am 30. September 2009 fand statt
Vortragsveranstaltung

"Sanierung eines internationalen Konzerns - realisierbar auch ohne Konzerninsolvenzrecht?!"

kebekus
Referent
Dr. Frank Kebekus
Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter


Herr Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter Dr. Frank Kebekus ist
Autor im Graf-Schlicker, Kommentar zur InsO, Mitautor des Kebekus/Sabel/Schlegel, Cross border insolvencies, RWS-Verlag, 2. Aufl. 2009
u.v.m.

Im Bundesjustizministerium ist bereits vor einiger Zeit eine Arbeitsgruppe „Konzerninsolvenzrecht“ installiert worden, der auch der Referent angehört. Ziel dieser Arbeitsgruppe war es, den praktischen Notwendigkeiten in der Sanierung und Abwicklung von Konzerninsolvenzen auch gesetzgeberisch Rechnung zu tragen, soweit dies überhaupt möglich ist. Derzeit ist wohl davon auszugehen, dass etwaige Änderungen im Konzerninsolvenzrecht sich auf prozessuale Verfahrensthemen beschränken werden, ohne in materiell-rechtliche Sachverhalte einzugreifen.

Da offen ist, welche Änderungen wann in Kraft treten können, scheint es umso wichtiger zu diskutieren, in welcher Form (grenzüberschreitende) Konzerninsolvenzen de lege lata bearbeitet werden können. In diesem Zusammenhang wurden Themen wie Gerichtsstand, Insolvenzen von konzernzugehörigen Gesellschaften in anderen Jurisdiktionen, Finanzverantwortung für nicht insolvente Konzerngesellschaften etc. besprochen.

Die Folien des Vortrags von Herrn Dr. Kebekus finden Sie hier.