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Am 28. November 2007 fand statt
Vortragsveranstaltung
„Auswirkungen des MoMiG auf das Unternehmensinsolvenzrecht“
Referent
Prof. Dr. Ulrich Haas
Johannes Gutenberg-Universität, Mainz
Herr Prof. Dr. Ulrich Haas ist Mitherausgeber und -autor des Berliner Kommentars der InsO, Blersch/Goetsch/Hass, Autor im GmbHG-Kommentar von Michalski und im Insolvenzrechtshandbuch von Gottwald, Mitherausgeber der NZI, Neue Zeitschrift für das Recht der Insolvenz und Sanierung Das Bundesministerium der Justiz hat am 29.05.2006 den Referentenentwurf eines umfangreichen Gesetzesvorhabens zur Reform des GmbH-Rechts vorgelegt. Dieses trägt den Titel „Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG)“. Seit dem 23.05.2007, also beinahe ein Jahr nach dem Referentenentwurf liegt nunmehr auch der Regierungsentwurf für das MoMiG vor. Das Gesetzesvorhaben, das voraussichtlich im ersten bzw. zweiten Quartal 2008 in Kraft tritt, beinhaltet weitreichende Änderungen, insbesondere für das GmbH-Recht. Der Gläubigerschutz wird an vielen Stellen neu justiert und die Trennlinie zwischen gesellschaftsrechtlichem und insolvenzrechtlichem Gläubigerschutz neu gezogen. Betroffen sind - neben dem Recht der Kapitalaufbringung und der Kapitalerhaltung - vor allem das Kapitalersatzrecht und die Krisenverantwortung des Geschäftsführers. Der Gesetzgeber erhofft sich mit diesen Änderungen, die GmbH im Wettbewerb der Gesellschaftsrechte besser zu positionieren und darüber hinaus der ständig wachsenden Zahl von Missbräuchen zu begegnen. Diese Gesetzesänderungen haben weitreichende Auswirkungen auf die insolvenzrechtliche Praxis und insolvenzrechtliche Beratung, deshalb wurden die insolvenzrechtlichen Implikationen der geplanten Gesetzesänderung näher beleuchtet. Hier finden Sie die Vortragsfolien von Herr Prof. Haas.
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